Arbeitsgebiete

Hmmh, dem einen oder anderen mag es die Vielzahl der Themen im folgenden wie Aufschneiderei vorkommen. Oder nicht zielgerichtetes Arbeiten. Dem ist aber nicht so. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeiten lag immer bei Phänomenen an Grenz- und Oberflächen. Dazu zählen auch dünne Schichten! Dass dies später ein Schwerpunkt werden sollte: na ja, das ist eben so.

Aufgabengebiete am Institut für technische Physik in Kassel

Diplomarbeit: Charakterisierung von III/V Halbleiteroberflächen durch integrale Photolumineszenz
Ein spezielles Problem bei der Passivierung von III/V Halbleitern ist die Herstellung eines Dielektrikums. Leicht abzuscheidende arteigene Oxide besitzen nicht die erforderlichen elektrischen Eigenschaften. Andererseits gibt es kaum "sanfte" Abscheidemethoden für artfremde Oxide. Bei fast allen notwendigen Schritten wird die Oberfläche des GaAs oder InP degradiert (Zunahme der Oberflächenzustandsdichte), so daß eine in-situ Kontrolle der Oberflächeneigenschaften erforderlich ist.
Eine Apparatur zur Analyse der elektronischen Qualität der Oberfläche während wurde entwickelt, aufgebaut und vollstädig charakterisiert. Und weil Kassel eine schöne Stadt ist, bin ich dort zur Promotion geblieben: Na, und weil nicht alle an der Uni arbeiten können, habe ich mir halt einen neuen Job gesucht. Einer der Projektpartner des oben genannten Verbundprojektes suchte einen Mitarbeiter, und so sind wir nach München gezogen:

Schwerpunkte bei Plasmos in Muenchen

München ist keine so schöne Stadt, fanden wir nach einiger Zeit. Mit viel Hoffnung im Gepäck ging es dann Ostwärts:

Taetigkeiten am Lehrstuhl Experimentalphysik in Cottbus

Auch in Cottbus beschäftigte ich mich mit der Physik dünner Schichten und den Phänomenen an Grenz- und Oberflächen. Unileben ist aber nichts für mich. Gründe dafür gibt es viele. Weil aber Cottbus zu unserer neuen Heimat geworden war, waren wir alle froh, dass wir dort noch weitere sechs Jahre bleiben konnten:

Arbeitsgebiete bei Ikarus Coatings

Ikarus Coatings gehörte zu Ikarus Solar mit Zentrale in Kempten. Weil man sich dort verspekulierte, ging auch unser, gesunder, Betriebsteil mit in die Konkursmasse ein. Da unsere Techniken sich gut veräussern liessen, wurde mit dem Verkauf die Zentrale in Kempten saniert und der Standort in Vetschau geschlossen. Für unsere Familie hiess es damit, wir müssen unsere Heimat verlassen. Wenn die Zeit kommt, gibt es auch Neuigkeiten hierüber...

Ziele

Spannende Projekte in den Bereichen Duennschichttechnologie und/oder Solartechnik mitzubestimmen.